Ortsangaben und Ortsebenen/de

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Orte

Ortsebenen

Ortsebenen bewirken z.B., daß man sich in Ortsliste von TNG hierarchisch über Staat -> Land -> Region -> Ort durchklicken kann.
Zugleich erlauben sie näheren Rückschluß auf die geographische Lage des Ortes.
Bei unterschiedlichen Orten mit identischen Namen sorgen sie außerdem für Eindeutigkeit.

Die Ortsebenen werden gemäß den nachfolgenden Beispielen genutzt:

Beispiele für... Beispiele Bemerkungen
...4-stufige Ortsebenen München,Oberbayern,Bayern,Deutschland in D: für Bundesländer mit Regierungsbezirken
"
Amberg,Oberpfalz,Bayern,Deutschland
"
Ulm,Tübingen (RegBz),Baden-Württemberg,Deutschland (*)
...3-stufige Ortsebenen Gera,Thüringen,Deutschland in D: für Bundesländer ohne Regierungsbezirke
"
Bremen,Bremen,Deutschland wg. Bremerhaven!
"
Innsbruck,Tirol,Österreich
"
Chur,Graubünden,Schweiz
...2-stufige Ortsebenen Berlin,Deutschland in D: für Stadtstaaten
"
Hamburg,Deutschland nicht für Bremen/Bremerhaven (s.o.)
"
Rom,Italien

(*) Zusatz "(RegBz)", wenn der Regierungsbezirk wie ein Ort heißt, um Doppeldeutigkeiten auszuschließen. Trifft zu für Sachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen; nicht für Bayern.

Ortsebenen nicht verwenden für geographisch nicht exakt definierte Regionen bzw. Landschaften (z.B. Westerwald, Hunsrück, Sauerland, Eifel).

Festlegung: Für die Zuordnung eines Ortes zu Region/Land/Staat gilt – unabhängig vom Zeitpunkt, auf den sich die Ortsangabe bezieht –
grundsätzlich die aktuelle (heutige) politische Einteilung. D.h. es werden bei den Orten keine "historischen" politischen Einteilungen gespeichert.
Um die historischen Eintragen einzutragen, dafür können über den "mehr" mehr Informationen Button im folgenden Menü alle Ortsdaten festgehalten werden.

Für die Orte in den früheren deutschen Ostgebieten wird die heutige staatliche Zuordnung (z.B. Polen, Tschechien) verwendet, für die Region werden jedoch die früheren (alten) bzw. deutschsprachigen Bezeichnungen (z.B. Böhmen, Ostpreußen, Pommern, Schlesien...) verwendet.

Bemerkung:
Alle Länderbezeichnungen können auch nach den ISO-3166-1-Kodierliste bzw. ISO 3166-1 alpha-2 (engl.) sortiert werden.
Die Bundesländer analog dazu nach folgender Abkürzungsliste: ISO 3166-2:DE

Ortsangaben bei Ereignissen

(insbesondere Geburt, Taufe, Heirat, Tod, Beerdigung)

  • Orts-Zusätze (z.B. "Hof/Saale", "Neustadt/Waldnaab") verwenden, soweit sie für die Eindeutigkeit erforderlich sind (in Schrägstrich-Schreibweise – also nicht mit "an der").
  • "Funktionale" Orts-Zusätze (z.B. "Hansestadt", "Landeshauptstadt"): nicht verwenden. (Wohl aber z.B. "Albstadt Truchtelfingen", da dies die offizielle Schreibweise ist.)
  • Orte mit "Bad": Einheitlich die heutige Bezeichnung verwenden, auch wenn der Ort früher vielleicht noch kein Bad war. (Erscheint bei der Ortssuche unter "B".)
  • Unklare/unsichere Ortsangaben: Nach der Ortsbezeichnung (vor dem ersten Komma der Ortsebene) ein eingeklammertes Fragezeichen anfügen (z.B. "Schwandorf (?), Oberpfalz, Bayern, Deutschland"). Im Bemerkungsfeld des Datensatzes (Person, Familie) ggf. näher erläutern.
  • Für Ortsbezeichnungen in den früheren deutschen Ostgebieten werden die (früheren) deutschsprachigen Schreibweisen verwendet; die aktuellen (polnischen, tschechischen etc.) Bezeichnungen sollten in Klammern beigefügt werden (soweit zu ermitteln).
  • Unselbständige Ortsteile einer Gemeinde werden in der Form "Ortsteil bei Hauptort" geschrieben (z.B. "Thalmühle bei Ederheim"). Analog für Gehöfte/Einödhöfe etc. Es wird stets die aktuelle (heutige) Gemeindegliederung zugrundegelegt.
  • Ortsteile innerhalb einer Stadt: In erster Linie sinnvoll bei "Großgemeinden", z.B. Wuppertal-Elberfeld, Filderstadt-Bernhausen. – Nicht z.B. München-Schwabing, Berlin-Grunewald (solche Details evtl. besser in Form von Notizen erfassen?).

Internet-Links zum Thema Orte

(geographische Zuordnung usw.)
Genealogische Orts-Verzeichnis des Verein für Computergenealogie e.V.

Quelle: Ulrich Kretschmer